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8.5.2009 von Hubs.
Normalerweise mache ich keine gezielte Werbung für den Anbieter von Dienstleistungen (und erst Recht keine unentgeltliche!), vor Kurzem bin ich aber über einen Service gestolpert, der mich überzeugt hat. Überzeugt aus mehreren Gründen:
Es handelt sich um das Portal “Gastliches Hamburg“, das unter der Adresse www.gastliches-hamburg.de zu finden ist.
Für keine andere Stadt Deutschlands habe ich bisher ein vergleichbares Portal gefunden, auf dem man übersichtlich und schnell eine Auswahl an Veranstaltungen und Restaurants angeboten bekommt. Hinter dem Portal stecken im Endeffekt die Verlage, die auch das Örtliche und die gelben Seiten verlegen, und eigentlich sollte man doch davon ausgehen, dass diese Verlage den Service auch in anderen Städten anbieten. Offensichtlich ist dies aber noch nicht passiert - dabei existiert der “gastliche Norden” bzw. das “gastliche Hamburg” bereits seit mindestens 2002.

Für meine Bedürfnisse ist nur der Restaurant-Teil wichtig, und auch nur diesen Teil kann ich beurteilen, wenn aber die anderen Bereiche eine vergleichbare Qualität aufweisen, dann kann man damit sicher auch etwas anfangen.
Bei meinem nächsten Aufenthalt in Hamburg werde ich diesen Service sicher wieder nutzen.
Heut geht’s mir gut!
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9.3.2009 von Hubs.
Es kommt bei meinen Reisen öfter mal vor, dass ich erst nach 21:00 Uhr irgendwo ankomme. Normalerweise gibt es dann kaum noch Restaurants, bei denen ich ohne Stress noch etwas zu essen bekomme, wobei ich hinzufügen muss, dass mich die Restaurants der Hotels selbst nur sehr selten zum Verweilen animieren. Wenn auch in der Umgebung nichts Vernünftiges mehr zur Verfügung steht greife ich auf etwas zurück, mit dessen Hilfe man die Küche eines Hotels weltweit testen kann, denn dieses Produkt wird ÜBERALL angeboten. Zumindest habe ich noch kein Hotel gefunden, in dem ich kein Club Sandwich über den Zimmerservice bestellen konnte.

Eigentlich ist ein Club ein einfaches Gericht: Drei Toastbrote werden mit einer gebratenen, dünn geschnittenen Hühnerbrust (nach Gusto auch Truthahn oder Roastbeef), etwas Salat, einer Tomate, Bacon und Mayonaisse sowie einem Spiegelei (eventuell auf beiden Seiten gebraten) belegt. Das Ganze wird zweimal durchgeschnitten, die Türmchen mit Zahnstochern fixiert und dann auf einem Teller schön angerichtet. Begleitet wird das Sandwich normalerweise von Chips, allerdings werden diese in letzter Zeit immer öfter durch Pommes frites oder potato wedges ersetzt. Immer aber gibt es Ketchup und Mayonnaisse dazu.
Vor Kurzem war ich in dem in der Überschrift erwähnten Mercure Hamburg City - das sich im Übrigen weder positiv noch negativ von den anderen Mercure-Hotels absetzt - zu Gast und verspürte nach meiner Ankunft gegen 22:00 Uhr Hunger. Also bestellte ich mir kurz entschlossen das besagte Club Sandwich. Nur wenig später bekam ich aus der Küche einen Rückruf, dass man leider kein Toastbrot mehr habe und daher das Sandwich mit Baguettebrot herstelle. Da ich nichts dagegen einzuwenden hatte ließ ich die Bestellung weiterlaufen. Kurz darauf klopfte es an der Türe, und vor der Tür stand eine junge Frau mit einem riesigen Tablett (es war fast einen Meter breit!), auf dem sich ein Teller mit dem Sandwich sowie meine Getränke verloren. Ich wollte mich natürlich sofort über das Sandwich hermachen, kam aber bei dem Anblick des Gerichts erst einmal ins Stocken: Auf dem Teller befanden sich zwei sieben Zentimeter lange Stücke eines dünnen Baguettes (es war fast schon ein Flute) sowie ein Spiegelei, das zwischen den Baguettes lag. Diese waren mit jeweils einem dicken Stückchen Hühnerbrust belegt, das innen noch leicht glasig war. Das ist doch genau das, was man will: Ein nicht durchgebratenes Stück Geflügel! Zusätzlich befand sich auf jedem der Stücke eine Scheibe Tomate sowie zwei gehackte Salatstücke. Neben der Hühnerbrust befand sich ein Klecks Mayonnaise, aber leider waren die Baguettes weder gesalzen noch gepfeffert. Genau so präsentierte sich auch das Spiegelei: Komplett nature, ohne Gewürze.
Und natürlich gab es KEINERLEI Beilagen dazu. Weder Chips noch Pommes noch Wedges oder gar die übliche Bahnschranke: Einfach Nichts.
Fazit: Man konnte es essen. Und mein grummelnder Magen wurde auch etwas besänftigt. Aber das war auf alle Fälle kein positives Bild, das die Küche des Mercure Hamburg City da von sich abgegeben hat. Ich werde zwar weiterhin zum Schlafen dorthin kommen, das Restaurant bzw. die Küche des Hotels werde ich aber meiden so weit es möglich ist.
| Name | Zimmerservice Mercure Hamburg City |
| Angebot | Hotelessen |
| Adresse | Amsinckstraße 53 |
| Ort | Hamburg |
| PLZ | 20097 |
| Land | Deutschland |
| Telefon | +49 40 23 63 80 |
| Telefax | +49 40 23 42 30 |
| H1163@accor.com | |
| Homepage | http://www.mercure.com/gb/hotel-1163-mercure-hotel-hamburg-city/index.shtml |
| Öffnungszeiten | Bis 22:30 |
Heut geht’s mir gut!
PS: Der Spaß dieses Club Sandwiches zusammen mit einem Apfelschorle und einem Alsterwasser hat mich am Ende nur 17.90 Euro gekostet. Ist doch eigentlich ein Schnäppchen. Oder?
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31.1.2008 von Hubs.
So sollte es immer sein!
Ganz kurz entschlossen sind wir anlässlich des Geburtstags einer nahe stehenden Person für ein verlängertes Wochenende zum Skifahren nach Lech gefahren. Am Anreisetag war es leicht bedeckt, der erste Tag zeigte sich mit nur diffuser Sicht, dafür entschädigten der zweite und der dritte Tag mit strahlendem Sonnenschein, wunderbar stäubendem Schnee und Temperaturen knapp oberhalb des Nullpunkts.
Herz, was willst Du mehr!
Kein Witz: So hat sich Lech präsentiert!
Die Zwischensaison hat den riesigen Vorteil, dass nur sehr wenige Besucher vor Ort sind. Wir mussten kein einziges Mal an einem Lift warten, selbst vor der Sonnenburg in Oberlech bekamen wir auf Anhieb einen Tisch direkt an der Hauswand. Was uns natürlich sofort dazu verleitet hat, einen Kaiserschmarrn zu essen. Mit Zwetschkenröstern. Es lohnt sich. Auch wenn es unnötig ist.
Als Übernachtungshotel hatten wir uns das Hotel Aurora in Lech ausgesucht.
Ein kleines, aber feines privates Hotel, in dem man nicht nur übernachten, sondern auch den Tag genießen kann. Oder würden Sie ein Haus mit 45 Betten als groß bezeichnen? Wir haben uns pampern lassen (nicht nur durch die omnipräsente Frau Muxel, sondern auch durch die immer freundlichen Mitarbeiter des Hauses), den Tagen das Beste abgewonnen und so wunderbar entspannt. Den Liebhabern von Süßspeisen kann man das Haus nur wärmstens an Herz legen: Seit Kurzem ist die Küchenbrigade um eine Pâtissière erweitert worden, deren Erzeugnisse (neben den Nachspeisen kümmert sie sich auch um die Suppen) zu keinerlei Meckereien Anlass geben. Chapeau!
Mal sehen: Das Hotel gehört der Gruppe “Motourrad” an, da kann man doch mehrere Hobbies kombinieren und im Sommer mal auf zwei Rädern vorbeikommen, um vielleicht auch ein wenig das Lechtal zu erwandern…
Heut geht’s mir gut! ![]()
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5.7.2007 von Hubs.
Wow!
Ich kenne zwar Victor’s in Perl, mit dem Casino und dem grandiosen “Schloss Berg“, in dem Christian Bau seine sterneprämierte Küche kredenzt, ich bin aber in meinen Erwartungen sicher nicht von etwas Vergleichbarem ausgegangen, als ich zu einer Veranstaltung nach Erfurt musste und dort in Victor’s Residenz einquartiert wurde.
Da ich morgens gleich weiter musste, hatte ich leider keine Gelegenheit, das Frühstück auszukosten, ich habe mir aber sagen lassen, dass es jeden einzelnen Cent seiner 13 Euro Wert ist.
Fazit: Da ich sowieso in nächster Zeit einmal ein Wochenende in Erfurt verbringen möchte, werde ich dies sicher mit einem Aufenthalt in diesem Hotel kombinieren.
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16.6.2007 von Hubs.
Wenn man in San Francisco direkt am Glockenturm übernachten will, dann hat man die Auswahl zwischen dem Hyatt Regency im Embarcadero Center und dem Hotel Vitale. Das Vitale ist ein angenehm kleines (na ja, es hat auch 199 Zimmer, aber davon merkt man nichts!) Luxushotel, in dem man es sich einfach gut gehen lassen kann. Angefangen von dem sehr netten Empfang über die Bellboys und die Concierges bis hin zu den Bedienungen im Restaurant (dazu später mehr!) lässt es niemand an der jederzeit spürbaren Freundlichkeit mangeln. Man fühlt sich von vorne und hinten “gepampert”, und das macht genau den Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Hotel aus.
Direkt am Eingang vom Embarcadero zur Mission Street gelegen hat man von einem Großteil der Zimmer direkten Bayblick oder Blick auf die Baybridge. Einige bieten “nur” den Blick auf die Stadt, und das alles überragende Penthouse zeichnet sich durch einen unübertroffenen Rundumblick aus. Das kleinste Zimmer hat rund 30qm und ist durch eine Chaisselonge wunderbar für einen Alleinreisenden geeignet, der seine Arbeit nicht unbedingt am Schreibtisch machen muss. Kleinigkeiten wie kostenfreies Trinkwasser (in Flaschen) und eine Tageszeitung nach Wahl gehören zum guten Ton. Beim täglichen Aufdecken des Betts wird jedesmal auch eine CD mit Chillout-Musik eingelegt, so dass man beim Nachhausekommen sehr angenehm empfangen wird.
Dem Hotelgast steht rund um die Uhr eine Limousinenflotte zur Verfügung (das ist aber nicht im Preis inbegriffen!), die einen zu jedem gewünschten Ziel bringt. Eine Fahrt zum Flughafen liegt hier bei rund 75 Dollar.
Leider war es uns nicht möglich, das ausgezeichnete Restaurant “Americano” zum Abendessen zu genießen. Das werde ich sicher ein anderes Mal ausprobieren. Was wir aber “mitgenommen” haben waren zwei “After Work Parties” in eben diesem Restaurant. Wer auch immer mit Business-Kleidung in den Räumlichkeiten oder auf der Terrasse auftaucht und auch nur den Anschein macht, alleine zu sein, wird sofort in eine bestehende Gruppe aufgenommen. So lange man sich nicht daneben benimmt wird, man von Gruppe zu Gruppe weitergereicht und kann so einen sehr angenehmen Abend mit vielen neuen Bekanntschaften schließen.
Am letzten Morgen dann haben wir uns noch das Frühstück im Americano gegönnt. Viel frisches Obst, Müsli, frische Rühreier mit Kartöffelchen, Omeletts, Pancakes, also alles, was das Herz begehrt.
Fazit: Wer einen Bay-nahen Standort in San Francisco sucht ist in diesem angenehm unaufdringlichen Hotel hervorragend aufgehoben.
| Name | Hotel Vitale |
| Adresse | 8 Mission Street |
| Ort | San Francisco |
| PLZ | 94105 |
| Land | USA |
| Telefon | +1 415 278 3700 |
| Telefax | +1 415 278 3750 |
| Reservierung | +1 800 890 8688 |
| bookvitale@jdvhospitality.com | |
| Homepage | www.hotelvitale.com |
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