Archive für November 2008

Trader Vic’s - Berlin

So langsam wird’s kalt in Deutschland. Ich meine jetzt nicht die soziale Kälte, die ist sowieso nur eine Mär. Nein, ich meine die gefühlte Kälte, die einem bei einem Spaziergang so richtig durch Mark und Bein gehen kann. Letzte Woche hat mich mein Job endlich mal wieder nach Berlin verschlagen, und einen Abend hatte ich tatsächlich einmal für mich selbst. Also bin ich losmarschiert und habe Berlin Mitte unsicher gemacht - natürlich mit der U-Bahn, ich weiß ja, dass es viele Restaurants gibt, in denen Alkohol ausgeschenkt wird, und ich habe keine Lust, meinen Führerschein wegen einer Bequemlichkeit zu verlieren. Aber es war halt doch reichlich kalt und unangenehm.

Es gibt viele neue Restaurants, die darauf warten, dass ich sie einmal besuche, aber an diesem Abend waren irgendwie alle so stark besucht, dass es mich nicht hineingezogen hat. Es wurde immer kälter, als ich schließlich am Gendarmenmarkt ankam. Und da kam mir die rettende Idee: Was hilft gegen Frieren? Stimmt! Wärme! Und im Hilton am Gendarmenmarkt gibt es schließlich ein Restaurant, das die Wärme der Südsee heraufbeschwört: Das Trader Vic’s.

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Trader Vic’s Restaurants gibt es rund ein Dutzend mal rund um den Globus, und selbst wenn es sich um ein Franchise-Unternehmen handelt, sind doch die einzelnen Restaurants relativ frei in der Gestaltung ihrer Räumlichkeiten. So ist die Münchner Dependence im Bayerischen Hof eher kleinräumig eingerichtet wie ein Polynesisches Dorf, während die Berliner Niederlassung im vorderen Bereich, der Mai Tai Bar, an eine klassische Lounge und weiter hinten, im Restaurant, eher an ein klassisches amerikanisches Hotel-Restaurant erinnert. Was mir dabei besonders gefällt ist die Weiträumigkeit der Einrichtung, weder in der Bar noch im Restaurant fühlt man sich bedrängt. Es sei denn, man sitzt direkt neben der Kasse. ;-)

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Prinzipiell sollte man man ja zuerst etwas essen, um anschließend in der Bar den Abend ausklingen zu lassen, ich hatte jedoch Lust auf einen richtig gut gemixten exotischen Drink. Und das - wörtlich - Beste, was es in der Südsee gibt, ist nun einmal der Mai Tai.  Den ich mir dann auch gegönnt habe. Zusammen mit einer Flasche Wasser, was aber offensichtlich etwas ungewöhnlich ist.

Natürlich wurde mir sofort nach der Bestellung der Getränke auch Brot mit Butter auf den Tisch gestellt, wobei mich eine der Brotsorten stark an das typische San-Francisco-Sourdough-Brot erinnert hat.

Leider gibt es in Berlin keine hawaiianischen Pupus. Pupus sind Appetizer, vergleichbar am ehesten noch mit den katalanischen Tapas, meist aus Meeresgetier, Hühnchen und Macadamia-Nüssen hergestellt. Allerdings ist die Karte so groß, dass ich keinen Mangel erleiden musste. Ich gönnte mir als Ersatz eine Tom Yaam-Suppe, ein heißes, scharfes Gebräu, das jeden Gedanken an Frieren oder Kälte im Keim erstickt. Sie ist aber doch so sanft gewürzt, dass die Geschmackspapillen nicht komplett verätzt sind.

Mein erstes Glas Wasser war leer, und prompt wurde es entfernt. Zum Glück merkte die Bedienung ihren Fehler und brachte mir ein neues Glas. Hm. Hier trinkt man wohl das Wasser nicht flaschenweise.

In der Mai Tai Bar spielte während meines Essens ein Gitarrenspieler, der sich Mühe gab, spanischen Liedern den Anstrich der Südsee zu geben. Was er nicht schlecht gemacht hat. In seinen Pausen wurde dann Loungemusik gespielt, bis jemand auf die Idee kam, zu zeigen, dass Berlin immer früher dran ist als der Rest der Welt: Direkt als erstes Stück in einer der Pausen wurde “Silent Night” von Dean Martin aufgelegt. Voll daneben! Wie gesagt, ich war noch im November in Berlin, nicht am 24. Dezember!

Während des Essens leerte ich natürlich wieder mein Wasserglas, das daraufhin prompt entsorgt wurde. Und stante pede durch ein neues Glas ersetzt wurde, als der Kellner die halb leere Flasche im Kühler sah. Ist das etwas die neueste Mode, dass das Wasserglas nur für eine Füllung verwendet und anschließend ersetzt wird?

Zurück zum Essen: Die Hauptspeise bestand aus einem Thunfischsteak, das mit einer Kruste aus Pfefferkörnern versehen war. Als Beilage gab es Kartoffelbrei (nein, nicht aus Süßkartoffeln) und Gemüse. Ich hatte mir den Thunfisch möglichst roh bestellt, machte aber nach der Suppe den Fehler, der Bedienung zu sagen, dass ich vor der Hauptspeise doch eine Pause machen möchte.  Dem Aussehen und der Temperatur des Tellers nach zu schließen wurde daraufhin die Hauptspeise zwar gerufen, sie stand aber dann für mindestens 10 Minuten unter der Warmhaltelampe: Der Teller hatte rund 50 Grad (ich konnte ihn nicht anfassen!), der Kartoffelbrei war “kompakt”, der Thunfisch fast durch, er hatte schon begonnen, grau zu werden. Vielleicht hatte der Koch ja gesehen, dass ich fror, als ich das Restaurant betrat, und mir mit dem überhitzten Hauptgericht einen Gefallen machen wollen…. ;-) Der Geschmack hatte unter der Behandlung natürlich gelitten, ich lies es mir aber trotzdem munden.

Zum Hauptgang gönnte ich mir ein Glas Rose-Champagner von Moet Chandon, trotz der reichhaltigen Weinkarte meiner Ansicht nach die beste Wahl zu diesem Gericht. Als mir nach dem Essen das Wasserglas wieder entfernt statt aufgefüllt werden sollte, hielt ich es fest und bat einfach um Nachschub. Immerhin lachte die Bedienung.

Da sich das Ganze unter der Woche abspielte und ich am folgenden Morgen produktiv arbeiten musste, konnte ich mir leider keinen zweiten Mai Tai mehr gönnen. Statt dessen setzte ich mich in die U-Bahn und fuhr zurück ins Hotel.

Fazit: Atmosphäre, Beleuchtung, unauffällige Hintergrundmusik, Gedanken an die Südsee und dazu noch gutes Essen: Herz, was willst Du mehr?

Name Trader Vic’s Berlin
Angebot Polynesisch, Fusion
Adresse Mohrenstraße 30
Ort Berlin
PLZ 10117
Land Deutschland
Telefon +49 30 2023 4605
Telefax +49 30 2023 4606
Email tradervics.berlin@hilton.com
Homepage http://www.tradervics.com/rest-berlin.html
Öffnungszeiten Mo.-Do.: 18:30-23:00
Fr.-Sa.: 18:30-23:30
So. geschlossen

Heut geht’s mir gut! 8)

Moto Morini Corsaro Veloce

Irgendwann im letzten Jahr war im “Motorrad” ein Bericht über eine schöne Reise durchs deutsche Hinterland abgedruckt. Um genau zu sein handelte es sich um den Spessart. Als fahrbarer Untersatz kam damals eine “Corsaro” zum Einsatz, von der ich bis dato nichts gehört oder gesehen hatte, und von der man in dem Bericht immer nur kleine Ausschnitte sehen konnte. Diese Ausschnitte aber machten mich neugierig: Ein Naked Bike mit sehr hübsch hochgelegtem Underseat-Auspuff, einer aggressiven Frontmaske und genau der richtigen Größe für einen Durchschnittsmenschen wie mich.

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(c) Moto Morini

In den folgenden Monaten erkundigte ich mich über das Teil, und da Moto Morini-Händler ja nicht gerade weit verbreitet sind und im Umfeld meines Wohnorts keiner zu finden ist, zog sich sich das Ganze dahin. Bis ich durch einen Zufall erfuhr, dass die Firma März in Ettlingen Importeur für Moto Morini ist. Da ein Freund von mir sich für die Ducati 1098 interessierte und ebenfalls eine Probefahrt machen wollte, organisierte ich also für uns einen gemeinsamen Termin für eine “italienische Reise”.

An einem warmen Dienstag im Oktober ging es los Richtung Ettlingen, auf verschlungenen Nebenstraßen durch die Vorderpfalz und bei Wörth über den Rhein. In Ettlingen warteten die beiden Maschinen schon auf uns: Für Wolfgang eine 1098R (mit dem “R” hatte er nicht gerechnet!)

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und für mich eine Corsaro Veloce (damit hatte ich nicht gerechnet).

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Was ein Teil! Brutal sieht sie aus, richtig aggressiv, und doch sehr zierlich. Und erst die Geräusche nach dem Anlassen! Ein heiseres Grummeln und Fauchen kommt da aus dem wunderschön gestalteten Auspuff, und im Gegensatz zur Duc muss man bei der Corsaro nicht minutenlang am Gasgriff spielen, um den Motor über das erste Aufwachen zu bringen. Ganz im Gegenteil: Vom ersten Moment an reagiert sie willig auf alle Befehle, die man ihr mit der rechten Hand gibt. Denn natürlich probiere ich auf der ersten geraden Strecke auch die Bremse aus, ich will ja nicht von der Gewalt überrascht werden, die sie augenscheinlich an den Tag legen kann. Und wirklich: Auch auf trockener Straße und warmgefahrenen Reifen kann man das Vorderrad sehr leicht zum Blockieren bringen, man muss also sehr behutsam in die Bremse greifen.

Unsere Tour an diesem Tag führte uns auf kleinen Nebenstraße durch das Albtal, über Langensteinbach und den Dobel nach Bad Herrenalb, wo wir eine kurze Pause einlegten. Leider war es an diesem Tag schon recht feucht auf den Straßen, die ersten Blätter fielen von den Bäumen, wir waren daher gezwungen, es etwas langsamer angehen zu lassen. Trotzdem kann man eindeutig sagen, dass es einfach nur Spaß macht, die Teile zu bewegen. Das Kurvenverhalten ist bei langsamen Kurven gewöhnungsbedürftig, die Corsaro zeigt sich hier etwas kippelig, sobald es aber etwas schneller voran geht, gibt es nichts mehr zu bemängeln. Kein Aufstellen beim Bremsen in Kurven, keine übertriebenen Lastwechsel, keine unerwarteten Rückmeldungen vom Fahrwerk. Trotz des gewaltigen zur Verfügung stehenden Drehmoments hält sich die Wheelie-Neigung zurück, das zügige Überholen auf der Landstraße muss also nicht durch Herumturnen auf dem Sitz vorbereitet werden. Es langt, wenn man in normaler Fahrthaltung das rechte Handgelenk nach unten bewegt.

Nach der Pause fuhren wir über Loffenau und Gernsbach auf die B462 Richtung Rastatt, um von dort aus der Duc die Gelegenheit zu geben, auf der Autobahn bis nach Ettlingen ihrer Bestimmung - der schnellen Geradeausfahrt - nachzukommen. Was mich natürlich auch animiert hat, der Corsaro die Sporen zu geben. Aber was soll ich sagen: Ein Naked Bike ist nicht dazu gemacht, Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn zu fahren. Daher habe ich bei Tacho 230 den Gashahn wieder zugemacht und mich rechts eingereiht, wobei ich davon ausging, dass die Duc noch weiter ausgefahren wird. Doch meinem Freund war bei exakt diesem Tempo der rechte Spiegel um die Ohren geflogen, er hatte nach diesem Erlebnis ebenfalls genug von der schnellen Fahrt und ging gemeinsam mit mir wieder zurück auf eine sinnvolle Geschwindigkeit.

Zur Übersicht gibt es hier die Streckenkarte:

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Fazit: Nach diesen knapp 80 km habe ich über acht Liter nachgetankt, die Corsaro hält sich also beim Schlucken nicht unbedingt zurück. Das Bike ist etwas zu klein für mich, ich muss mich zusammenfalten, um richtig darauf sitzen zu können. Was dann zur Folge hat, dass mir die Beine eingeschlafen sind. Das Motorrad hat ohne Zweifel viel Spaß gemacht, das alleine ist aber nicht kaufentscheidend. Die Corsaro landet ungefähr auf Platz Fünf meiner Favoriten, also nicht in einem Bereich, in dem sich Herr März Hoffnung machen könnte.

Das Fazit der 1098R sieht so aus: Zu groß (mein Freund musste sich strecken, um die Maschine richtig beherrschen zu können), starke Vibrationen jenseit der 200km/h, eine Neigung zum Pendeln bei hohen Geschwindigkeiten, ein weggeflogener Spiegel und ein heißer Hintern. Ob damit die Duc-Affinität des BMW-Fahrers beendet ist? Time will tell!

Noch eine Info am Rande: Es handelte sich hier nicht um eine kostenfreie Probefahrt, sondern um eine ganz normale bezahlte Kurzzeitmiete, in diesem Fall ohne Vollkasko-Versicherung!

Heut geht’s mir gut! 8)

Kado Sushi - Bielefeld

Mich hat es sozusagen “im Vorbeifahren”, also ohne lokales Ziel nach Bielefeld verschlagen. Was macht man, wenn man in einer fremden Stadt ohne Begleitung und vor allem: Ohne Ortskenntnisse etwas unternehmen will? Man geht einfach los. Was ich gemacht habe.

Bielefeld im Dunkeln. Obwohl es erst gegen 21:00 Uhr war, war ich alleine auf der Straße. Man hätte an diesem Abend problemlos einen Endzeitthriller drehen können, in dem es um eine Welt geht, in der die Menschheit ausgestorben ist, man hätte nichts absperren müssen. Es gab weder Passanten noch Autos, nur ein Hund lief mir über den Weg. Ich frage mich jetzt, ob das an Bielefeld oder an etwas anderem lag…

Nun gut. Nach einer viertel Stunde hatte ich einige Restaurants und Kneipen passiert, die aber alle auch seltsam ausgestorben waren, bis ich endlich einen hell erleuchteten Ort in der Ferne auftauchen sah. Wie eine rettende Insel oder wie das Cafe in Hoppers “Nighthawk” lag da das “Kado Sushi”.

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Ein gutes Zeichen beim Besuch eines unbekannten Restaurants ist immer, wie viele Leute sich gerade darin aufhalten. Hier bekam ich einen der letzten Plätze, ich konnte also alleine vom Augenschein her schon einmal sicher sein, nicht schlecht zu essen.

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Das Ambiente ist passend schlicht gehalten: Einfache Holztische mit geraden Stühlen, etwas erhöhte, barähnliche Tische mit Hockern in den Fenstern sowie die obligatorische Bar stellen die Einrichtung dar. Im Hintergrund läuft Loungemusik, so dass man auch trotz der nicht vorhandenen Raumtextilien von den Gesprächen der anderen Gäste nur sehr wenig mitbekommt.

Die Speisekarte präsentiert sich ähnlich spartanisch, eine einfache Holzplatte mit einer Ordnermechanik hält die Karten, auf denen sich die Auswahl der verschiedenen Bereiche (Vorspeise, Hauptspeise, etc.) befindet. Einen kleinen Eindruck davon kann man bekommen, wenn man sich die pdf-Version davon ansieht (aus der ich auch die Bilder ausgeschnitten habe).

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Endlich einmal ein Restaurant, in dem ich meinen Lieblingstee zu trinken bekomme! Wer jemals einen Genmaicha probiert hat, wird ihn immer trinken wollen, wenn er ihn bekommen kann. Dies ist nicht nur ein besonderer grüner Tee, er ist auch noch mit geröstetem Puffreis aromatisiert. Ein wunderbarer Begleiter zu japanischem Essen, da er in der Lage ist, die Geschmacksnerven immer wieder zurückzusetzen, sie also auf neue Eindrücke vorzubereiten. Zur Unterstützung der Verdauung habe ich mir dann noch einen Daiginjo Sake gegönnt, auch das bekommt man nicht in jedem Restaurant angeboten.

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Zum Essen: Da ich die Portionsgröße hier noch nicht kenne, halte ich mich bei der Speisenauswahl erst einmal zurück. Misosuppe ist obligatorisch zum Sushi, aber Kimuchi - scharf eingelegten Kohl - bekommt man nicht überall. Also wird der bestellt. Und als “Hauptspeise” wähle ich eine Bento-Box, in diesem Fall eine Vorauswahl aus sechs Maki-, fünf Nigiri- und einem Gunkan Sushi. Um es kurz zu machen: Der Fisch ist ausnahmslos frisch, der gegrillte Seeaal ist klasse, der Reis in genau der richtigen Konsistenz, es gibt nichts auszusetzen. Bis auf die Tatsache, das ich nicht satt werde. Aber das bin ich ja gewöhnt, ich habe mir daher noch zwei Inari als Nachspeise bringen lassen. Die hier gezeigten Bilder stellen übrigens effektiv die Qualität des Essens dar, das mir an diesem Abend kredenzt wurde.

Selten habe ich ein Restaurant erlebt, das bei aller Nüchternheit eine so angenehme Atmosphäre ausstrahlt. Der Erfolg war, dass ich nach dem Essen noch rund 30 Minuten sitzenblieb, um die Straßenszene vor dem Fenster, die anderen Gäste und die Bedienung zu beobachten.

Fazit: Sollte es mich jemals wieder nach Bielefeld verschlagen, werde ich sicher wieder hier vorbeischauen. Sollte Bielefeld bis dahin nicht ganz ausgestorben sein. ;-)

Name Kado Sushi
Angebot Sushi
Adresse Karl-Eilers-Straße 24
Ort Bielefeld
PLZ 33602
Land Deutschland
Telefon +49 521 560 8900
Telefax
Email info@kado-sushi.de
Homepage http://www.kado-sushi.de
Öffnungszeiten Di.-So. 12:00-15:00 und 18:00-23:00

Heut geht’s mir gut! 8)

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