Archive für Januar 2008

Ski Foarn!! - Hotel Aurora - Lech am Arlberg

So sollte es immer sein!

Ganz kurz entschlossen sind wir anlässlich des Geburtstags einer nahe stehenden Person für ein verlängertes Wochenende zum Skifahren nach Lech gefahren. Am Anreisetag war es leicht bedeckt, der erste Tag zeigte sich mit nur diffuser Sicht, dafür entschädigten der zweite und der dritte Tag mit strahlendem Sonnenschein, wunderbar stäubendem Schnee und Temperaturen knapp oberhalb des Nullpunkts.

Herz, was willst Du mehr!

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Kein Witz: So hat sich Lech präsentiert!

Die Zwischensaison hat den riesigen Vorteil, dass nur sehr wenige Besucher vor Ort sind. Wir mussten kein einziges Mal an einem Lift warten, selbst vor der Sonnenburg in Oberlech bekamen wir auf Anhieb einen Tisch direkt an der Hauswand. Was uns natürlich sofort dazu verleitet hat, einen Kaiserschmarrn zu essen. Mit Zwetschkenröstern. Es lohnt sich. Auch wenn es unnötig ist.

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Als Übernachtungshotel hatten wir uns das Hotel Aurora in Lech ausgesucht.

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Ein kleines, aber feines privates Hotel, in dem man nicht nur übernachten, sondern auch den Tag genießen kann. Oder würden Sie ein Haus mit 45 Betten als groß bezeichnen? Wir haben uns pampern lassen (nicht nur durch die omnipräsente Frau Muxel, sondern auch durch die immer freundlichen Mitarbeiter des Hauses), den Tagen das Beste abgewonnen und so wunderbar entspannt. Den Liebhabern von Süßspeisen kann man das Haus nur wärmstens an Herz legen: Seit Kurzem ist die Küchenbrigade um eine Pâtissière erweitert worden, deren Erzeugnisse (neben den Nachspeisen kümmert sie sich auch um die Suppen) zu keinerlei Meckereien Anlass geben. Chapeau!

Mal sehen: Das Hotel gehört der Gruppe “Motourrad” an, da kann man doch mehrere Hobbies kombinieren und im Sommer mal auf zwei Rädern vorbeikommen, um vielleicht auch ein wenig das Lechtal zu erwandern…

Heut geht’s mir gut! 8)

BMW 135i

An was erinnert diese Kurve am Heck?

Hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt, die verschiedenen 1er-Modelle, die bisher auf dem Markt waren, als Mietfahrzeuge Probe zu fahren, ich hätte mir diesen Wagen nie angesehen. So aber kannte ich das Platzangebot bereits, das in der kleinsten Klasse von BMW zur Verfügung steht. Und als mein Händler - BMW Scheller in Bad Dürkheim - dann einen 135i im Verkaufsraum stehen hatte, war klar, dass ich ihn wahrscheinlich nicht lange fragen müsste, um den Wagen für einen Tag zur Verfügung haben zu können. Heute war es dann so weit. Mein normaler Wagen hatte einen Servicetermin, und als Ersatzfahrzeug wurde mir besagter 135i zur Verfügung gestellt. Nicht in rot wie hier, sondern in weiß. Aber auch das sieht bei diesem Wagen hervorragend aus.

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Obwohl mit Sportfahrwerk und Niederquerschnittsreifen ausgestattet liegt der Wagen optisch nicht tief auf der Straße, sondern präsentiert sich eher wie ein Cafe-Racer. Ganz nach dem Motto: Sieht sportlich aus, hält aber nicht, was er verspricht. Wenn da nur die Rundungen der Kotflügel um die Hinterräder nicht wären… auch die Sitzposition ist viel höher, als man dies bei einem Sportwagen erwartet. Man sitzt relativ hoch, hat eine hervorragende Rundumsicht, die bei anderen modernen Autos heute üblichen Sichtbehinderungen sind hier nicht auffindbar. Die Sitze lassen sich so einstellen, dass man in Zusammenarbeit mit den Gurten regelrecht festgehalten wird. Wieder ein Zeichen für die Sportlichkeit. Und dann lässt man, bei geöffneten Türen natürlich, den Motor an. Ein tiefes, fast körperlich spürbares Grummeln kommt aus dem Auspuff, das nach kurzer Warmlaufphase in ein sanftes Schnurren übergeht. Jetzt wird deutlich, dass es sich wohl doch nicht um einen Cafe-Racer handelt. Denn der Motor hält, was der Sound verspricht: FHRFRD, KRBBLN, WHNSNN!!

Die Kupplung - leider gibt es die höchste Motorisierung derzeit nicht mit Automatik oder sequentiellem Getriebe - arbeitet exakt, ohne großen Kraftaufwand, der Wagen hängt mit ganz geringer Verzögerung am Gaspedal. Und das nicht nur bei den möglichen hohen Drehzahlen jenseits 5.000, sondern auch ganz unten im Drehzahlkeller. Das Rollen im Stadtverkehr im vierten, fünften oder gar sechsten Gang ist problemlos möglich. Dass der Motor neben 225kW auch jede Menge Drehmoment hat (400Nm!!!) merkt man beim Beschleunigen aus niederen Drehzahlen. Ab 1.500 Umdrehungen zieht der Motor ruckfrei nach oben, theoretisch sind die 100km/h nach 5,3 Sekunden erreicht. Ich habe das leider nicht ausprobieren können, da ich einen fabrikneuen Wagen zur Verfügung hatte.

Eines ist ganz klar: Der Wagen macht Spaß. Und weil zu dem Spaß auch gehört, dass man nicht nur alleine fährt, ist es wichtig, dass es ein Viersitzer ist. Ja, man kann zu viert in dem Wagen sitzen, auch wenn der Fahrer über 1,80m groß ist, und das auch über den Weg zum Restaurant und zurück hinaus. Man kann sich auch bei höheren Geschwindigkeiten (der Wagen wird bei 250km/h abgeriegelt) unterhalten, ohne sich anschreien zu müssen (auch wenn das Pfeifen der rahmenlosen Fenster etwas stört), und bei einer angenehmen Reisegeschwindigkeit von 140-150 km/h merkt man im Vergleich zu anderen Fahrzeugen dieser Wagenklasse sehr wenig von der Außenwelt. Auch der Kofferraum lässt mit seinen 370l Fassungsvermögen Platz für mehr als nur ein Wochenende zu zweit.

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Irgendwann kommt man dann an eine Strecke, die mehr als eine sanfte Kurve hat, und spätestens dann weiß man, dass dieser Wagen KEIN Cafe-Racer ist: Wie angeklebt liegt er auf der Straße, keine noch so zügig angefahrene Kurve kann den Fahrer aus der Ruhe bringen, in jeder Situation ist der Wagen beherrschbar. Und wenn man denn doch einmal über die Grenzen der Reifen oder Straße hinauskommt, lässt sich der Wagen weiterhin steuern. Das (abschaltbare) DSC übernimmt in diesem Fall so unterschwellig die Regie, dass - solange man sich innerhalb der Grenzen der Physik bewegt - jede Situation beherrscht werden kann. Wenn man allerdings den DSC-Schalter betätigt, dann merkt man, an was die Rundung des Hecks erinnert: An den alten NSU TTS mit seinem Heckmotor, Heckantrieb und Heckschleudern. Das Ganze aber verbunden mit soviel Luxus, dass man die damaligen Zeiten ganz gerne missen möchte.

Hm. Wie lange läuft mein Leasingvertrag noch?

Heut geht’s mir gut! 8)

Schloss Neuweier - Baden-Baden-Neuweier

Armin Röttele, der Patron des Schoss Neuweier, hat sich im Herzen Badens niedergelassen, um badische Weine zu produzieren und mediterrane Speisen zu kredenzen. Als Badener könnte man ihm böse sein, dass man seine badischen Wurzeln nicht mehr schmeckt, als Feinschmecker aber freut man sich darüber, dass es hier eine weitere Anlaufstelle gibt, bei der man die Köstlichkeiten des Mittelmeerraums auf so gekonnte Art und Weise vorgesetzt bekommen kann.

Leider hat es gestern bei unserer Ankunft in Strömen geregnet, daher konnten wir den schönen Blick auf das Schloss nicht genießen. :-( Für diesen Beitrag hier habe ich mich daher auf der Homepage des Schlosses bedient:

 

Schloss Neuweier bei Nacht

Nun aber zum Zweck unseres Aufenthalts: Dem Essen. Auf dem Tisch liegt der Leitspruch “La cucina della passione”, die Küche der Leidenschaft. Gibt es eine schönere Einstimmung auf ein Essen als dieses Versprechen?

Irgendwie hat es sich eingebürgert, dass man in Restaurants neben dem üblichen selbstgebackenen Brot auch Salzmandeln gereicht bekommt. Diese wurden begleitet von einer Linsensuppe mit Speckschaum sowie Lachsbruschette als erstes Amuse Gueule.

Der zweite Gruß aus der Küche kam dann in Form von Wan-Tan vom Hummer auf roten Linsen mit Ingwer.

Ein Amuse Bouche soll ja den Gaumen auf die Aromenvielfalt vorbereiten, die während des Essens aus der Küche kommen wird. Wenn das stimmt, dann setzt Herr Röttele gerne starke Aromaten ein. Wir sind gespannt.

Meine Weinwahl für den heutigen Abend ist der 2006er Auxeroix von Bernhard Huber aus Malterdingen (der ist aber beim Weingut schon ausverkauft!).

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Als Vorspeisen hatten wir auf der einen Seite einen Feldsalat mit Waldpilzen und Ziegenfrischkäse (wobei diese Portion VIEL zu groß war), auf der anderen Seite gab es einen Fenchelsalat mit Jakobsmuscheln und Hummer, begleitet von einem Hummerschaumsüppchen. Eine wunderbare Komposition, alle Komponenten hatten einen fairen Anteil an Geschmack und Konsistenz.

Zum Hauptgang gab es dann etwas bodenständiges als Fleischspeise: Ein Kalbsrückensteak mit Kalbsbries. Leider war auch hier das englisch bestellte Steak mehr als medium, der Geschmack aber war wunderbar. Ebenfalls sehr gut geschmeckt hat der Rehrücken mit Wirsing, Kartoffelplätzchen und Cranberries.

Das Fischgericht war ein Seeteufel auf zweierlei Art: Einmal mit einem sehr feinen Sößchen mit Knoblauch und Kartoffelpüree, zum Zweiten dann begleitet von einem Pestorisotto. Da kann man nur sagen: Große Küche!

Zum Cafe wurden dann ein Holundersüppchen, Apfelbeignets und Pfefferminzpralinen gereicht. Das war ein würdiger Abschluss eines gelungenen Abends.

Name Schloss Neuweier
Angebot Feinschmecker
Adresse Mauerbergstraße 21
Ort Baden-Baden
PLZ 76534
Land Deutschland
Telefon +49 7223 95 70 555
Telefax +49 7223 95 70 556
Email info@armin-roettele.de
Homepage http://www.armin-roettele.de
Öffnungszeiten Mi-Mo 12:00-21:30

Heut geht’s mir gut! 8)

Triplexity - Between Light And Shadow: Tremendous, unbelievable!

Wieder einmal ein Fund bei Jamendo: “Between Light And Shadow” von Triplexity. Kann es wirklich sein, dass drei unabhängige Musiker, die sich nur über das Internet kennen, ausschließlich virtuell ein so gekonntes Produkt auf die Beine stellen? Nun, wir müssen es glauben.

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Was die drei hier abgeliefert haben, ist nicht “Zwischen Licht und Schatten”, es ist ausschließlich LICHT. Jeder einzelne Titel ist ein Kunstwerk für sich, nie kommt in irgendeiner Weise Langeweile auf. Und auch die Abfolge der Titel ist gut gewählt: Auf einen Ambient-Titel kommt ein Funkarrangement, gefolgt von Cool Jazz, hinter den ein Saxophon-dominiertes Stück platziert wurde. Insgesamt ist dieses Album ein typischer und würdevoller Vertreter des NuJazz.

Warum habe ich trotz dieser guten Beschreibung nur 9 Punkte vergeben? Nun, hier gilt dasselbe wie bei den anderen, so bewerteten Alben: Ich plädiere eher für die Einhaltung einer Stilrichtung auf einem Album als für die willenlose (in diesem Fall jedoch gelungenen) Aneinanderreihung von fraglos hervorragenden Titeln.

Hubs

PS: Bitte hier drücken, um einen Titel abzuspielen:

Heut geht’s mir gut! 8)

Villa Hammerschmiede - Pfinztal-Söllingen

Manche treffen sich in den letzten Wochen des Jahres, um dasselbe ausklingen zu lassen, wir treffen uns regelmäßig zu Beginn des neuen Jahres, um es einzuläuten. Dieses Jahr haben wir uns kurz entschlossen für die Villa Hammerschmiede in Pfinztal-Söllingen als Treffpunkt entschieden.

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Zum Glück hat sich bis heute nichts an dem Zugang zur Villa geändert: Der kleine Spaziergang vom Parkplatz zum Eingang stimmt einen schon richtig auf die kommenden Genüsse ein; beleuchtet von klug platzierten Lampen und leicht wabernden Fackeln zieht sich der Weg den Hang hinauf zu der voll angestrahlten Villa.

In diesem Jahr wurden wir mit dem schönen Raum gleich rechts vom Eingang beglückt. Hier kann man zu acht wunderbar an einem runden Tisch sitzen, man kann sich unterhalten und lachen, ohne andere Gäste allzu sehr beim Essen zu stören.

Als Aperitif gab es einen Hauscocktail von der Quittenessenz mit Ingwer in Rieslingsekt. Sehr angenehm, nicht zu süß, gut geeignet, den Gaumen auf die kommenden Genüsse einzustimmen. Die auch gleich mit dem ersten Amuse Bouche kamen: Marinierte Sardellen mit Cassis-Gelee, Trüffel vom Trüffel und Geflügelleber-Lollypops (das Wort muss man mal nach dem Essen aussprechen…).

Bei der Größe unserer Gruppe war es klar, dass wir wieder die gesamte Speisekarte durchprobieren werden. Nur bei den Vorspeisen hielten wir uns an das gewohnte und beliebte: Auf der einen Seite die gebratene Gänsestopfleber auf Selleriepüree mit Moccajus und Maronen, begleitet vom Berberitzen-Brioche, zum Anderen die Variation von der Gänseleber (gebraten mit süßem Kompott, Terrine, ein Gelee-Törtchen, eine wunderbar schmelzige Praline, die Essenz von der Gans und eine Creme brûlée). Ebenfalls nicht zu verachten war der gebeizte Stör.

Begleitet wurde das durch den 2006er Weißburgunder und Chardonnay vom Weingut Karl Johner in Vogtsburg. Auch wenn Patrick Johner selbst als Trinkreife 2008 bis 2011 angibt: Dieser Wein ist eindeutig jetzt schon ein Genuss!

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Im Hausmenü verbarg sich als Zwischengericht ein Pot au Feu vom Hummer mit dicken Bohnen. Zum Glück kann man hier auch Teile herausschneiden und in die eigene Speisenfolge einpassen. Dieser Hummer war so, wie er sein soll: Reduziert auf das Wesentliche, von der Suppe und den Bohnen geschmacklich fein unterstützt.

Man merkt genau, dass Thomas Balensiefer, der Herr über die Küche, seine letzte Station am Meer gehabt hat: So viel Fisch wie jetzt gab es früher nicht. Wir entschieden uns für Seeteufel, St. Pierre und Rheinzander. Alle Gerichte waren wunderbar komponiert, sie waren “rund”. Die Fleischgerichte - Karree und Filet vom irischen Lamm auf rahmiger Polenta mit Soissons-Bohnen sowie Soufflierter Hirschkalbsrücken mit Maronenkruste - waren auf den Punkt gekocht, die Beilagen harmonierten wunderbar, kurz: es war ein Gedicht.

Hierzu hatten wir uns einen 2004er Spätburgunder Selection vom Weingut Franz Keller, ebenfalls aus Vogtsburg.

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Als Nachspeise wählten wir neben diversen Parfaits und Sorbets ein “Pralinenparfait auf Ananascapaccio und Blutorangenfilets”. Hier passte alles: Das feine Spiel von Süße und Säure, die farbliche Komposition auf dem Teller und natürlich auch die Temperatur.

Nach dem Kaffee beendeten wir den Abend, der uns allen rundherum gefallen hat.

Unser Tisch wurde gestern durch den Sommelier, Herrn Dominick Trick betreut. Er und die gesamte Mannschaft haben uns unauffällig, aber immer präsent alle ausgesprochenen und nicht ausgesprochenen Wünsche prompt erfüllt. Hier muss ein extra Lob ausgesprochen werden.

Noch eine Anmerkung am Rande: Baden-Württemberg ist ja Vorreiter des Nichtraucher-Schutzes, was mich als ehemaligen Raucher wirklich freut. Viele Restaurants sind inzwischen dazu übergegangen, vor oder neben dem Gebäude ein “Raucherzelt” aufzustellen, in dem entsprechend geraucht werden kann. Zum Glück geht die Villa Hammerschmiede diesen Weg nicht mit. Hier ist die Bar als Rückzugsgefilde für die leidenden Raucher deklariert worden, und zur Störung durch das Verlassen des Raums kommt nicht auch noch die Prozedur des An- und wieder Ausziehens dazu. Mir gefällt diese Regelung.

Name Villa Hammerschiede
Angebot Feinschmecker
Adresse Hauptstraße 162
Ort Pfinztal-Söllingen
PLZ 76427
Land Deutschland
Telefon +49 7240 6010
Telefax  
Email info@villa-hammerschmiede.de
Homepage http://www.villa-hammerschmiede.de
Öffnungszeiten Täglich 12:00-14:00 und 18:30-21:00

Heut geht’s mir gut! 8)

Oprachina - The Jazz Farm: Handwerklich perfekt!

Über dieses Album bin ich aus Zufall gestolpert, als ich wieder einmal bei Jamendo herumstöberte (was sich immer lohnt). Da stellt ein Quartett (Saxophon, Gitarre, E-Bass und Schlagzeug) eine Platte vor, die fast die gesamte Bandbreite des Jazz umfasst. Von Cool über Guitar, Fusion, Experimental bis hin zu richtig fetzigem Freejazz ist alles vorhanden, was man sich als Jazzliebhaber wünschen kann. Und alles ist handwerklich hervorragend umgesetzt!

Da ich von Oprachina noch nichts gehört hatte, habe ich natürlich auch gegoogelt, und da bin ich auf ein Video gestoßen, das eine Aufnahme des faszinierendsten Titels auf dem Album zeigt - Fat Fast. Dass Oprachina ihre Qualität auch bei einem Liveauftritt mitten an einer belebten Straße in Rom unter Beweis stellen zeigt mir, dass es sich bei dem Album nicht um eine Eintagsfliege, sondern um den Anfang auch für eine internationale Karriere handelt.

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Oprachina hat für das Album “Jazz Farm” (das Cover passt hervorragend zu dem Titel) von mir “nur” acht von zehn möglichen Punkten bekommen, da mir die Vielfalt etwas zu groß ist. Wenn man das Album als Eigenwerbung von vier Profis ansieht, die es als Bewerbung zur Aufnahme in ein Rundfunkorchester verwenden wollen, dann ist es hervorragend. Wenn es aber für den breiten Markt der Musikliebhaber konzipiert ist, dann wäre weniger mehr gewesen.

Trotzdem freue ich mich schon auf das nächste Album, oder auf den Besuch eines Konzerts, wenn ich das nächste Mal in Rom bin!

Hubs

PS: Bitte hier drücken, um einen Titel abzuspielen:

Heut geht’s mir gut! 8)

sonata electra - psychosis

Das ging schneller als erwartet! Mitte des letzten Monats habe ich hier die erste CD der Gruppe “sonata electra” besprochen und dabei meine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass das zweite Album vielleicht etwas besser konzipiert und redigiert sein wird. Auch wenn sonata electra sich nur einen Monat Zeit genommen haben, um das zweite Album fertigzustellen, so ist doch etwas sehr viel Stimmigeres herausgekommen als befürchtet.

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Zum Einen ist dieses Album jetzt eindeutig dem Genre “Electronic” zuzuordnen, zum Anderen werden Effekte nur dort verwendet, wo sie Sinn machen. Diese CD ist sowohl als Hintergrundmusik als auch - zumindest einige Titel - zum Tanzen geeignet. Bei dieser Produktionsgeschwindigkeit können wir Ende Januar 2008 mit dem dritten Album rechnen. Das wird dann richtig professionell produziert, sauber abgemischt und gut vermarktet sein. Und dann wahrscheinlich nicht mehr auf Jamendo zur Verfügung stehen…

Hubs

PS: Bitte hier drücken, um einen Titel abzuspielen:

Heut geht’s mir gut! 8)

Warum der Drehverschluss besser ist…

Endlich habe ich eine gute Argumentation gefunden, die unterhaltsam erklärt, warum der Drehverschluss für Weine besser ist als das alte Stück Baum (genannt KORKEN), an dem immer noch so viele Leute hängen. Dieses Stück Rinde hat mir in den letzten Jahren bei rund 15% aller Weine den Spaß verdorben. In letzter Zeit hat sich das gebessert, da eine Vielzahl von Produzenten auf Drehverschluss, Kronkorken, Vinolock (mein Favorit, auch wenn er Nachteile hat), Kunststoffkorken oder Presskorken umgestiegen sind. Eine gute Darstellung der Situation ist hier zu finden.

Hier also das Meisterwerk (leider in englisch, aber die Sprache ist dabei fast nebensächlich), viel Spaß damit!

Heut geht’s mir gut! 8)

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