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29.6.2007 von Hubs.
Eigentlich wollten wir gestern ja nur eine Kleinigkeit beim Italiener zu uns nehmen, der aber war ausgebucht. Mitten unter der Woche. Auch ein Zeichen, dass der Aufschwung auch bei uns angekommen ist. Statt dessen sind wir dann etwas weiter gegangen und bei Philips Brasserie eingekehrt. Manchmal muss das halt sein.
Die Speisekarte ist wie immer übersichtlich, das aber wird ausgeglichen durch einen häufigen Wechsel der Speisekarte und die täglich unterschiedliche Spezialität. Das Angenehme ist, dass man sich sein Menue komplett selbst zusammenstellen kann, selbst wenn man sich einmal nur Vorspeisen aussucht. Und genau das haben wir gestern gemacht.
Als Aperitiv gab es - wie immer - einen Rose-Sekt von Menger-Krug. Süffig, eine angenehme Vorbereitung des Gaumens auf die Genüsse, die da kommen sollen.
Als Vorspeise haben wir uns für ein Sandwich entschieden. Wie, ein Sandwich bei Philip?
Ja! Allerdings handelt es sich um ein Brioche-Sandwich, gefüllt mit einer wunderbaren Entenstopfleber, begleitet von einer Kirschen-Confit. Mit läuft gerade wieder das Wasser im Mund zusammen, so gut war das. Dazu gabe es einen wunderbar passenden restsüßen Rieslaner (den Erzeuger muss ich schuldig bleiben…).
Der Zwischengang war ein sehr schönes Thunfischtatar, begleitet von grünem Spargel mit zwei sehr aromatischen Soßen. Erste Klasse!
Als Hauptspeise gab es Ravioli mit Ziegenfrischkäsefüllung und geschmolzenen Kirschtomaten in einer ganz leichten Sahnesoße. Dazu kann man nur sagen: Mehr davon! Aber selbst gemachte Nudeln in jeder Form gehören schon jeher zu den Spezialitäten von Küchenchef Michael Brehm, der seit Jahren absolut zuverlässige Qualität aus der Küche nach vorne schickt.
Begleitet wurden diese beiden Gänge von einem hervorragend passenden Viognier von Philip Kuhn aus Laumersheim. Sternfrucht, Honigmelone, Mango, Nektarine, all das lässt sich in diesem Wein finden. Eine gute Wahl.
Abschließend haben wir uns dann noch einen Rohmilchkäseteller gegönnt: Sehr schön zusammengestellt, von Trauben begleitet der ideale Abschluss eines schönen, gemütlichen Abends.
Fazit: Wenn diese Qualität beibehalten wird (und daran zweifelt im Moment niemand), werden uns Agnes und Bogdan Filipek sicher immer wieder zu ihren Gästen zählen können.
| Name | Philips Brasserie |
| Angebot | Französisch, gehoben, mediterran |
| Adresse | Römerplatz 3 |
| Ort | Bad Dürkheim |
| PLZ | 67098 |
| Land | Deutschland |
| Telefon | +49 6322 68808 |
| Telefax | |
| mail@philips-brasserie.de | |
| Homepage | www.philips-brasserie.de |
| Öffnungszeiten | Abendessen Mittwoch - Montag ab 18:00 Sonntag und Feiertag 12:00 bis 14:30 und ab 17:00 |
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28.6.2007 von Hubs.
Chinesen gelten als Weltmeister des Kopierens - selbst aber würden sie eher nach Paris fliegen und dort ein LV-Täschchen kaufen, als jemals eine Kopie zu erwerben. Zumindest für die reichere Klientel gilt das. Keinen Einfluss hat das allerdings auf die Verkäufe der nachgemachten Fronthuben für die in China gefertigten Geländefahrzeuge, die den Anschein erwecken, es handele sich um einen BMW X5 oder einen Mercedes M-Klasse.
Was aber das Non-Plus-Ultra ist, das sogar noch weit über den Chauffeur für die eigene Limousine hinausgeht, ist das Fußbänkchen für die auf der Rückbank sitzenden Passagiere. Ein solches Fußbänkchen habe ich in einem Skoda Suberb im Kofferraum gefunden. Muss ich jetzt davon ausgehen, das Skoda seine Fahrzeuge am Liebsten nach China verkaufen will?
Eines muss man sagen: Dieser Wagen bietet auch großgewachsenen Fahrern UND Passagieren hinreichend Platz. Soviel Platz, dass man auch mit einem Fußbänkchen durch die Gegend fahren kann. Oder als Beifahrer, wenn denn der Platz neben dem Fahrer frei ist, sich auf den hinteren rechten Sitz legen kann und die Beine DURCH den Beifahrersitz strecken kann.
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Für mich spielt das Navi-System immer eine wichtige Rolle, da ich oft durch Gegenden fahre, die ich nicht kenne. Nun, das Navi von Skoda hat mich bisher immer dorthin geführt, wo ich hinwollte. Die Stimme ist angenehm, die Bedienung lässt auch nichts zu wünschen übrig. Allerdings hat es mich gestört, dass die Version, die ich zur Verfügung hatte, keine Bluetooth-Schnittstelle für mein Handy hatte. Das hatte ich eigentlich für die größte Version eines Herstellers als Standard erwartet.
Ansonsten: Man kann sich an den Wagen gewöhnen, der Verbrauch ist moderat, die Leistungen des Diesels waren auch der Klasse angemessen.
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23.6.2007 von Hubs.
Es gibt doch tatsächlich eine Untersuchung von Steven Stack und Jim Gundlach (”The Effect of Country Music on Suicide”, Social Forces, September 1992), die nachweist, dass Anhänger von Country-Musik einem erhöhten Selbstmordrisiko unterliegen. Diese Studie ist mir vor kurzem wieder eingefallen, als ich mehrere Tage durch den Schwarzwald gewandert bin. Da ich alleine unterwegs war, hatte ich den MP3-Player eingeschaltet und die Kopfhörer aufgesetzt. Und weil ich schon länger keine Countrysongs mehr gehört hatte, habe ich den Player auf das Genre “Country” eingestellt. Nach 8 Stunden Country-Musik konnte ich die Studie voll und ganz nachvollziehen. Alkohol-Probleme, verschmähte Liebe, Gedanken an frühere Zeiten (Those were the times, my friend… doch davon später mehr!), Scheidung, Missbrauch in der Ehe, Kindesentzug, Einsamkeit, Wut usw. usw.
Diese Songs - massiert gehört - können einen labilen Menschen sicher in die Verzweiflung oder in Depressionen senden. Selbst die an sich ganz witzigen Songs von z.B. den Dixie Chicks stellen da keine Ausnahme dar: Auch hier geht es um Mord, Eifersucht, Einsamkeit und ähnliches. Nur eben besser verkleidet. Trotzdem ist dies eine meiner Lieblingsgruppen.
Aber irgendwann hat es auch mir gelangt, und ich habe mir die neueste CD von Amy Winehouse angehört. Nicht dass die Texte andere Inhalte hätten, ganz im Gegenteil: Die Titel “You Know I’m No Good”, “Addicted”, “Wake Up Alone” und “He Can Only Hold Her” sagen eigentlich schon alles: Auch hier dreht es sich nur um Einsamkeit, Wut und Trauer. Amy hat es aber geschafft, diese Inhalte so in die Musik einzubetten, dass nur die Musik wichtig ist, die Texte aber komplett in den Hintergund treten.
War Amy auf der ersten CD “Frank” noch das kleine, unschuldige Mädchen vom Lande, das stark vom Jazz beeinflusst war, hat sie sich jetzt zur verruchten Barqueen gemausert. Ihr Stil geht jetzt mehr hin zum Soul und Pop der 60er Jahre. Faszinierend der Bläsersatz im ersten Titel, dessen Uptempo-Beat einem irgenwie bekannt vorkommt. Diese Bläsersätze finden sich noch auf “Just Friends” oder “Me And Mr. Jones”. Toll gemacht auch das Zusammenspiel zwischen dem Klavier und der Streichergruppe im Titelsong mit einem wunderbar gesetzten Hintergundchor. Wie gesagt, die Texte spielen hier keine große Rolle, was einzig Eindruck macht ist die Stimme von Amy und die hervorragend darauf abgestimmte Musik. Dieses Albim wird bei mir sicher nicht in der Versenkung verschwinden.
Noch eine Anmerkung am Rande: Selten habe ich eine so gute Marketingmaschine erlebt wie bei dieser CD: Wenige Monate vor der Veröffentlichung fiel Amy Winehouse wegen eines angeblichen Alkoholexzesses auf. Kurz darauf kamen Drogen hinzu, angebliche Ausfälle krönten das Ganze. Dass sie allerdings täglich in einem Gym ein straffes Fitness-Programm durchzieht (man vergleiche dazu einfach mal die Photos von vor zwei Jahren mit denen von heute) wird dabei von der Yellow Press geflissentlich übersehen.
Wenn alle Jazzmusiker eine solche Aufmerksamkeit gekämen, bräuchte man sich wahrlich keine Gedanken um den Fortbestand dieses Genres zu machen.
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22.6.2007 von Hubs.
Heute hatte ich die Gelegenheit, die neue C-Klasse von Mercedes-Benz kennenzulernen. Es ist immer wieder faszinierend, was sich die Ingenieure der Hersteller einfallen lassen, um ihre Fahrzeuge angenehmer, ergonomischer und gefälliger zu machen.
Der erste Eindruck dieses Wagens ist: Man hat Platz. Alle Bedienelemente sind am richtigen Fleck, (fast) alles geht intuitiv. Etwas gesucht habe ich nach der Helligkeitseinstellung der Armaturen, irgendwann aber habe ich auch das ohne Bedienungsanleitung gefunden. Sehr gut funktioniert die Einstellung der Sitze, sie können genau auf die persönlichen Bedürfnisse adaptiert werden, auch wenn ich es als witzig empfinde, dass die Längsverstellung des Sitzes manuell erfolgt, selbst wenn alles andere per Elektromotor vor sich geht. Gibt es für diese Benz-spezifische Sache eine Erklärung?
Wirklich gefallen hat mir die neue Navigationsanzeige (die nur auf Knopfdruck erscheint) und -ansage. Nur als Beispiel: Wenn man auf einer fünfspurigen Straße die zweite Spur von rechts nehmen muss, dann wird exakt dieses angezeigt. Die Ansage “bitte rechts abbiegen” wird dadurch präzisiert. Zusätzlich wird am Navi-Bildschirm eine dreidimensionale Darstellung angezeigt, die neben der normalen Anzeige die genaue Spur definiert. Die Bedienung erfolgt durch den zentralen Controller, vergleichbar dem iDrive von BMW.
Auch die Einbindung eines Bluetooth-Handys geht unkompliziert und einfach. System einschalten, Bluetooth aktivieren, PINs eingeben und los gehts mit dem telefonieren.
Etwas enttäuschend fand ich die Fahrleistungen des C200 Benziners. Sicher, ich hatte das Automatikgetriebe auf “C”, also Comfort eingestellt, aber eine so schlechte Beschleunigung hätte ich denn doch nicht erwartet. Aus einer Baustelle heraus wurde ich von einem normalen Fiesta abgezogen. Hm.
Als unangenehm empfand ich die schwammige Lenkung. Da haben BMW und Audi doch erheblich direktere, deutlichere Technik verbaut als Benz. Selbst bei höheren Geschwindigkeiten sind größere Lenkeinschläge ohne deutlichen Widerstand des Lenkrads möglich. Aber vielleicht ist das den sportlicheren Varianten dieser neuen C-Klasse vorbehalten.
Fazit: Bisher habe ich die Erfahrungen von Benz-Modellen immer als einmalig angesehen, da ich so gravierende Mängel und Ungereimtheiten vorgefunden habe, dass ich von einem längeren Versuch abgesehen habe. Dies gilt für die neue C-Klasse sicher nicht, ich werde diesen Wagen auf alle Fälle auch weiterhin im Auge behalten und bei der nächsten Gelegenheit einer genaueren Untersuchung unterziehen.
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21.6.2007 von Hubs.
Mit diesem Titel beginnt die neue CD von Paul McCartney. Ein kleines, einfaches Stück mit Pauke und Mandoline. Paul erzählt einfach, dass man es sich gutgehen lassen soll - ganz nach dem Motto “Heut gehts mir gut!” Er lädt seine Freunde ein, einen schönen Abend mit Essen, Trinken, Musik und Tanzen zu verbringen, ohne an die Sorgen des Alltags zu denken. Ja, ich hatte die CD schon länger, und ich habe sie mir auch schon länger angehört, aber dieser Titel ist mir letzte Woche aufgefallen, als er im amerikanischen Werbefernsehen lief und für iTuneshttp://www.apple.com/itunes/”>iTunes> Werbung machte.
In dem Spothttp://www.apple.com/itunes/ads/mandolin/small.html”>Spot> läuft Paul mit der Mandoline unter dem Arm singend und tanzend durch eine knallbunte Landschaft, die glatt zum Yellow Submarine gepasst hätte - und heute genau der Apple-Aufmachung entspricht.
Die anderen Song sind wunderbar als Hintergrundmusik geeignet - handwerklich perfekt, typisch Paul McCartney, aber größtenteils nichts, was einen vom Hocker reisst. Aber wollen wir das denn wirklich? Muss es immer der Renner, der Ohrwurm sein?
Neben “Dance Tonight” gibt es noch zwei Titel, die anders sind: Mr. Bellamy, bei dem ich mir noch nicht so ganz sicher bin, warum er mich so fasziniert, und der letzte Titel “Nod Your Head”, fast ein Heavy Metal Song. Aber nur fast. So wie damals auf dem weißen Album “Helter Skelter” eben auch nur fast ein Heavy Metal Song war.
Wenn ich das Ganze in einem Satz zusammenfassen müsste lautete der: Diese CD lohnt sich für jeden Paul McCartney-Fan, die anderen werden den einen oder anderen Song sicher eines Tages im Radio hören und dann sofort wissen, dass er von Paul McCartney stammt.
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17.6.2007 von Hubs.
Ausnahmsweise wollte ich mich nicht auf eine Internet-Recherche verlassen, als ich mir für den heutigen Abend von dem Concierge meines Hotels eine Empfehlung für ein Pacific Rim-Restaurant geben lies. Er dachte kurz nach und schaute dann direkt bei Roy’s nach, ob die denn noch einen Tisch für mich hätten. Zum Glück hatten sie das. Denn was mich dort erwartete, übertraf alle Erwartungen: Nicht nur, dass hier die Fusion-Küche zur Perfektion gebracht wird, es wird auch kein Aufhebens mit der Ausstattung des Restaurants gemacht, wie es in anderen PR-Restaurants wie z.B. den “Trader Vic’s” üblich ist.
Da wir zu früh waren bekamen wir zuerst einmal einen Platz an der Bar (obwohl: Man wird immer zuerst dorthin gesetzt…) , wo wir aus einer hervorragend besetzten Liste einen original hawaianischen Martini auswählten. Das war so ziemlich der beste Martini, den ich je gedrunken habe.
Anschließend ging es dann zum Wichtigsten des Abends: Dem Essen. Die Speisekarte ist gut aufgeteilt in Fusion- und normale Gerichte, es ist für jeden Geschmack etwas zu finden. Da wir die Größen der amerikanischen Vorspeisen kennen, haben wir es nicht gewagt, die hauseigene Vorspeisenkombination zu wählen, sondern haben uns für eine Sushi-Variation namens Aloha Roll entschieden. Es handelte sich hier nicht um eine Variation von verschiedenen Sushi, sondern es war - eigentlich eine Neuentwicklung von Sushi. Sehr gut gewürzt, sehr interessant. Als Hauptgang gab es dann eine Shellfish-Combo bestehend aus gegrillten Garnelen mit Jakobs-Muscheln, dazu wilden, süßen Reis in einer Safran-Soße. An der Nachspeise, einer schmelzenden Schokoladen-Soufflé, kam ich dann nicht mehr vorbei.
Als Begleiter zu diesem Essen habe ich uns einen 2005er Sauvignon Blanc von St. Supery in California ausgewählt, etwas unharmonisch (was ich auf das Alter zurückführe), durch den Plastikkork aber immer noch gut geeignet, das Essen inklusive des Soufflés zu begleiten.
Fazit: Da Hawaii zu meinen Lieblingplätzen gehört und da die Herkunft von Roy deutlich aus den Speisen herauszuschmecken ist, wird mich mein Weg bei der nächsten Gelegenheit sicher wieder zu einem der Restaurants von Roy führen.
| Name | Roy’s San Francisco |
| Angebot | Seafood, Fusion, Pacific Rim |
| Adresse | 575 Mission Street |
| Ort | San Francisco |
| PLZ | 94101 |
| Land | USA |
| Telefon | +1 415 777 0277 |
| Telefax | |
| sanfrancisco@roysrestaurant.com | |
| Homepage | www.roysrestaurant.com |
| Öffnungszeiten | Mittagessen Montag-Freitag Abendessen Montag - Freitag ab 17:30 Samtag und Sonntag ab 17:00 |
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16.6.2007 von Hubs.
Wenn man in San Francisco direkt am Glockenturm übernachten will, dann hat man die Auswahl zwischen dem Hyatt Regency im Embarcadero Center und dem Hotel Vitale. Das Vitale ist ein angenehm kleines (na ja, es hat auch 199 Zimmer, aber davon merkt man nichts!) Luxushotel, in dem man es sich einfach gut gehen lassen kann. Angefangen von dem sehr netten Empfang über die Bellboys und die Concierges bis hin zu den Bedienungen im Restaurant (dazu später mehr!) lässt es niemand an der jederzeit spürbaren Freundlichkeit mangeln. Man fühlt sich von vorne und hinten “gepampert”, und das macht genau den Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Hotel aus.
Direkt am Eingang vom Embarcadero zur Mission Street gelegen hat man von einem Großteil der Zimmer direkten Bayblick oder Blick auf die Baybridge. Einige bieten “nur” den Blick auf die Stadt, und das alles überragende Penthouse zeichnet sich durch einen unübertroffenen Rundumblick aus. Das kleinste Zimmer hat rund 30qm und ist durch eine Chaisselonge wunderbar für einen Alleinreisenden geeignet, der seine Arbeit nicht unbedingt am Schreibtisch machen muss. Kleinigkeiten wie kostenfreies Trinkwasser (in Flaschen) und eine Tageszeitung nach Wahl gehören zum guten Ton. Beim täglichen Aufdecken des Betts wird jedesmal auch eine CD mit Chillout-Musik eingelegt, so dass man beim Nachhausekommen sehr angenehm empfangen wird.
Dem Hotelgast steht rund um die Uhr eine Limousinenflotte zur Verfügung (das ist aber nicht im Preis inbegriffen!), die einen zu jedem gewünschten Ziel bringt. Eine Fahrt zum Flughafen liegt hier bei rund 75 Dollar.
Leider war es uns nicht möglich, das ausgezeichnete Restaurant “Americano” zum Abendessen zu genießen. Das werde ich sicher ein anderes Mal ausprobieren. Was wir aber “mitgenommen” haben waren zwei “After Work Parties” in eben diesem Restaurant. Wer auch immer mit Business-Kleidung in den Räumlichkeiten oder auf der Terrasse auftaucht und auch nur den Anschein macht, alleine zu sein, wird sofort in eine bestehende Gruppe aufgenommen. So lange man sich nicht daneben benimmt wird, man von Gruppe zu Gruppe weitergereicht und kann so einen sehr angenehmen Abend mit vielen neuen Bekanntschaften schließen.
Am letzten Morgen dann haben wir uns noch das Frühstück im Americano gegönnt. Viel frisches Obst, Müsli, frische Rühreier mit Kartöffelchen, Omeletts, Pancakes, also alles, was das Herz begehrt.
Fazit: Wer einen Bay-nahen Standort in San Francisco sucht ist in diesem angenehm unaufdringlichen Hotel hervorragend aufgehoben.
| Name | Hotel Vitale |
| Adresse | 8 Mission Street |
| Ort | San Francisco |
| PLZ | 94105 |
| Land | USA |
| Telefon | +1 415 278 3700 |
| Telefax | +1 415 278 3750 |
| Reservierung | +1 800 890 8688 |
| bookvitale@jdvhospitality.com | |
| Homepage | www.hotelvitale.com |
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15.6.2007 von Hubs.
Hier sind wir abends hergekommen, weil wir nachmittags den witzigen Standort gesehen haben: In spitzem Winkel zur Market Street gehen die “Querstraßen” ab. Und in einer solchen Spitze sitzt das Cafe, vollverglaste Wände zieren das Erdgeschoss, so dass man schon von außen sehen kann, was alles innen abgeht. Im Erdgeschoss gibt es eine große Bar mit Sitzplätzen, an der man als Einzelperson schon mal einen Platz bekommt, auch wenn man keine Reservierung hat. Allen anderen sei angeraten, einen Tisch zu reservieren. Allerdings sollte man darauf achten, dass man entweder im Erdgeschoss oder im vorderen Teil des Obergeschoss’ einen Platz bekommt. Die hinteren Räume sind etwas ungemütlich.
Ich habe mir an diesem Abend als Vorspeise ein Carpaccio aus Champignons mit Olivenöl, Parmesan und Minze gegönnt (hervorragend, auch oder gerade wegen der gewöhnungsbedürftigen Minze), die Hauptspeise war dann (weil die Bouillabaisse aus Huhn (!) leider aus war) ein gebratenes Lachsfilet mit Gemüse und Gewürzkartoffeln. Richtig gut, jederzeit weiter zu empfehlen. Die Weinkarte ist gut bestückt, ich habe uns einen Sauvignon Blanc aus Sonoma von 2006 gegönnt, der hervorragend zu dem Essen gepasst hat.
Fazit: Dieses “Cafe” kann allen empfohlen werden, die nach San Francisco kommen. Auch wenn man mal nach dem Theater noch Lust auf eine Kleinigkeit zu essen hat.
| Name | Zuni Café |
| Angebot | Seafood, Burger, französisch |
| Adresse | 1658 Market Street |
| Ort | San Francisco |
| PLZ | 94102 |
| Land | USA |
| Telefon | +1 415 552 2522 |
| Telefax | +1 415 552 9149 |
| Homepage | www.zunicafe.com |
| Öffnungszeiten | Dienstag-Samstag 11:30 - 24:00 Sonntag 11:00 - 23:00 |
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14.6.2007 von Hubs.
Well, wenn man denn so über den Warf schlendert, kann es schon mal passieren, dass man hungrig wird. Die ganzen Tourie-Kneipen aber scheiden als Quelle eines Hungerstillers aus. Aus diesem Einerlei hebt sich - im wahrsten Sinn des Wortes - die Brotfabrik Boudin hervor. Ein zweistöckiges Gebäude, in dem neben einer Brotbackfabrik auch der Verkauf der Brote, ein Museum und ein Bistro untergebracht sind.
Im Erdgeschoss sind der Laden und die Fabrik angesiedelt, es empfiehlt sich, erst dann dort durchzugehen, nachdem man gegessen hat. Dann kauft man nicht so viel.
Witzig ist die Beförderung der fertig gebackenen Sauerteig-Brote von der Fabrik in den Verkaufsraum und das Bistro: An einer Förderkette sind Körbe aufgehängt, und in diesen Körben schweben die Brote über das staunende Publikum dahin und hinterlassen ihren unnachahmlichen Geruch.
Im ersten Geschoss angekommen wird man an den Tisch geführt und mit der Speisekarte versorgt. Dass es sich nicht um ein normales Lokal handelt sieht man an den Stoffservietten und dem in Anzüge gekleideten Personal. Prinzipiell bekommt man hier alles, was zu einem leichten Mahl gehört: Zwiebelsuppe, Shrimp-Cocktail, Crab Cake und die nur hier erhältliche Boudin Sourdough Bread Bowl , ein ausgehöhltes Brot mit clam chouder oder crab & corn chowder. Daneben gibt es zum Mittagessen Salate, Sandwiches (natürlich aus Sauerteig-Brot), Pizzen, Fisch und Nudeln. Für das Abendessen wandelt sich dann die Speisekarte, indem mehr “echte” Hauptspeisen aus Fisch und Fleisch angeboten werden.
Wir haben uns für den Baguette Burger entschieden, ein Sauerteig-Baguette gefüllt mit einem Hacksteack und den üblichen Beilagen (Tomate, Salat, Zwiebeln), gratiniert mit Swiss Cheese. Es hat uns wirklich gut geschmeckt, es war richtig gewürzt und nicht zu fett. Genau das Richtige für zwischendurch, vor allem, wenn man lange danach nichts essen will: Eine Portion langt eigentlich für zwei Personen. Zu trinken gab es (weil es ja schließlich am hellerlichten Nachmittag war) eine frisch zubereitete Limonade.
Als besonderer Service für die doofen Touries aus dem Ausland ;-)) werden auf der Rechnung gleich die Tipps mit 15%, 18% und 20% mit ausgewiesen. Übrigens bekommt man mit dem Check im Bistro einen Gutschein für eine Person für den Eintritt in das Museum. Damit kann man immerhin 3 Dollar sparen.
Fazit: Wenn man denn schon einmal einen Gang über den Warf macht und etwas essen möchte, dann ist Boudins empfehlenswert.
| Name | Bistro Boudin |
| Angebot | Seafood, Sandwiches, Salate |
| Adresse | 160 Jefferson Street |
| Ort | San Francisco |
| PLZ | 94133 |
| Land | USA |
| Telefon | +1 415 928 1849 |
| Telefax | |
| Homepage | www.boudinbakery.com |
| Öffnungszeiten | Sieben Tage die Woche für Mittagessen, Abendessen und Sonntagsbrunch. |
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14.6.2007 von Hubs.
Yam Yam ist eigentlich ein Südstaaten-Restaurant in Portland, OR, in diesem Fall aber ist es das Geräusch, das man nach dem Essen im Ana Mandara macht. Bitte vergesst einfach, dass dieses Restaurant unter der Überschrift “vietnamesisch” steht, das führt komplett in die falsche Richtung. Der Chef des Hauses hat in Frankreich das Kochen gelernt, und das merkt man seinem Essen auch an.
Zuerst mal, wie es sich für ein besseres amerikanisches Restaurant gehört, saßen wir eine Zeit lang in der Lounge, begleitet von hervorragender Jazz-Musik (natürlich live!), an unseren Drinks aus der reichhaltigen Karte nippend, bis wir dann an unseren Tisch geführt wurden.
Sehr angenehmes Ambiente, der Jazz ist als ganz leise Begleitung zu hören, es ist interessanterweise nicht zu kalt, die Sitze und Tische sind bequem. Wirklich lesenswert ist die Speisekarte, da die einzelnen Gerichte Phantasienamen haben. Ich habe mir zum Beispiel “heaven rewards” als Vorspeise gegönnt, es hätten auch “hands of the child” oder “drifting clouds in autumn sky” sein können (damit niemand nachsehen muss: Ich hatte die Gänseleberpastete mit Trüffelöl und frischem Mango, die Kinderhände sind eine Art Frühlingsrollen und die schwebenden Wolken Entenwürstchen mit Entenleber).
Als Hauptspeise gab es dann “fragrances of the forest” oder auf gut Deutsch gegrillte Wachtel mit schwarzem Reis. Aus der umfangreichen Weinkarte habe ich mir einen Viognier aus Santa Barbara (also natürlich California) ausgesucht. Etwas kurz, leichte Bittertöne, aber zu dem gut gewürzten Essen sehr gut passend.
Leider war der Sommelier des Restaurants nicht anwesend, er hatte an diesem Tag nämlich eine besondere Aktion mit deutschen (!) Rieslingen. Dies aber ging an uns vorüber.
Mein Fazit fällt heute länger aus: Das Essen, das Ambiente, die Getränke waren hervorragend, wir konnten richtig lange sitzen bleiben ohne verscheucht zu werden, uns wurde sofort eine Limo beschafft, als wir gehen wollten, es war rundherum ein Erlebnis, das ich jedem nur empfehlen kann.
| Name | Ana Mandara |
| Angebot | vietnamesisch |
| Adresse | 891 Beach Street at Polk Street |
| Ort | San Francisco |
| PLZ | 94190 |
| Land | USA |
| Telefon | +1 415 771 6800 |
| Telefax | |
| Homepage | www.anamandara.com |
| Öffnungszeiten | Mittagessen Montag-Freitag 11:30 - 14:00 Abendessen Sonntag - Donnerstag 17:30 - 21:30 Freitag - Samstag 17:30 - 22:30 Happy Hour Montag-Freitag 17:00 - 19:00 Bar und Lounge Täglich 17:00 bis Schluss |
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